Nationalpark Bayerischer Wald
Entdecken Sie in Ihrem Urlaub im Bayerischen Wald auch den Nationalpark, denn hier darf sich die Natur noch frei entfalten ohne Eingriffe des Menschen. Im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es keine wirtschaftliche Nutzung, die Bäume und Pflanzen wachsen ungestört, Flüsse und Bäche suchen sich ihren eigenen, ungebändigten Lauf.
Der Nationalpark Bayerischer Wald erstreckt sich in dem Gebiet zwischen Lusen und dem Großen Falkenstein auf rund 240 Quadratkilometer. Bereits 1970 wurde dieser Park vom Freistaat Bayern gegründet, nachdem in den 50er Jahren ein großteil der Hochwälder von Luftverschmutzung und dem Borkenkäfert vernichtet wurden. Mittlerweile ist in den vergangenen 40 Jahren ein dichter Urwald herangewachsen, durchzogen mit kleinen Seen und Regenmooren, die einer Vielzahl an Tieren zum Heim geworden sind. Aus diesem Grund gibt der Nationalpark Anschauung in Naturkunde, Umweltschutz und Kulturgeschichte. Das Gebiet reicht von 700 Meter über dem Meeresspiegel bis hin zu 1450 Meter über dem Meeresspiegel. Damit findet sich in diesem stark bewaldeten Gebirgszug eine große Vielfalt in Punkto Pflanzen- und Tierwelt. Mit dem tschechischen Nationalpark Sumava bildet er das größte zusammenängende Waldgebiet in Mitteleuropa. Lehrreich ist auch der Besuch der beiden Informationszentren “Hans-Eisenmann-Haus” in Neuschönau und im “Haus der Wildnis” in Ludwigsthal am Fuß des Großen Falkensteins. Hier sind auch weitläufige Tier-Freigehe angeschlossen, in denen Besucher die Bewohner des Bayerischen Waldes bewundern können: Bären, Wölfe, Luchse, Wildschweine und Urrinder.
Wandern im Nationalpark
Auf rund 200 km markierten Wegen wandern Sie durch die Wälder in den Tälern von Lusen und Rachel und erleben die unterschiedlichen, dem Klima angepasste Tier- und Pflanzenwelt vom Aufichtenwald über den Bergmischwald bis zum Bergfichtenwald. Auf den leicht begehbaren Wegen durch den Nationalpark erleben Sie die natürliche Walderneuerung der Wälder im Nationalpark Bayerwald nach Naturereignissen wie Windwürfen mit nachfolgendem Borkenkäferbefall. Erfahren Sie, wie ein neuer Wald entsteht – vielfältiger und ursprünglicher als je zuvor.
Tierfreigelände im Nationalpark
Im weitläufigen Tierfreigelände des Nationalparks können Sie in großflächigen Gehegen die hier heimischen Tiere beobachten. Lernen Sie die Lebensweise und ökologische Bedeutung der Bären, Käuze, Wildkatzen, Fischotter, Luchs, Uhu, Wolf und vielen weiteren für den Bergwald kennen. Das Tierfreigelände des Nationalparkes Bayerischer Wald ist so angelegt, dass er Waldspaziergang mit Tierbeobachtung in natürlicher Umgebung verbindet.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourismus-Information in Langdorf.









